montag morgen

Erwachen im Bett. Schmerz. Keine Kontrolle über das Denken. Will nicht an M denken. Will nicht an Schmerz denken. Will endlich wieder leben. Weil so tot war Leben noch nie.
Schule. Ich wollte heute gehen. Ich gehe nicht.
Es ist zum…
Die Folgen zweier Mails. Hatte ich zuvor gedrängt, bedrängt?
Nein!
Also noch immer die quälende Frage nach dem Warum.
Weil M mir helfen will?
Nein!

Vielleicht passte ich einfach nicht mehr in ihre Welt.
Vielleicht wurde ihr mein Schmerz zu groß.

Möchte nicht denken.
Möchte nicht fühlen.

Nein, möchte auch nicht denken, doch immer wieder tu ich es. Lass es dich aber nicht wissen, denn du musst die notwendigen Schritte allein bewältigen.

Ja, der Schmerz wurde zu groß. Zu viel hatte ich zu verarbeiten, aber das war nicht der Grund, warum du mir schriebst, dass du eine zweite Auszeit brauchst. Du hast es angesprochen. Ich habe reagiert.

Egal. Zu einem Ende gehören immer mehr als eine Sache. Es sind oft mehre Dinge, die zu einem Ende und Entschluss führen. Und der Schmerz ist einer der letzten, der mich dazu bewegt hätte. Es sind eher die Beobachtungen, die ich gemacht habe. Beobachtungen bei dir, bei mir, in unseren Welten, die sich auseinander bewegten.

Ein Ende ist immer ein Anfang.

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