Monolog

To all who think this will be in English I have to apologize. But I have realized that when I have written something in my mother tongue it is hard to translate it into English. The following text deals with my year abroad and what I felt about a particular issue when I was back. The topic is “changes”. (…)

Ein Jahr in einer Welt, die mit einem nichts davor zu tun hatte, hinterlässt viele und auch gewaltsame Spuren. Man oberserviert einen Zustand des Lebens, den man noch nie zuvor erahnen konnte. Man realisiert, dass es reiche und noch reichere Menschen gibt, die alles haben und dennoch nicht in der Lage sind mit ihrem Leben zurecht zu kommen. Man taucht in dieses Leben ein und fragt sich, ob man jemals so enden wird wie die Personen mit denen man im Moment sein Leben teilt. Auch der Reichtum macht keinen Halt vor der Normalität des Lebens, welches sich erstaunlicherweise  kaum von dem eigenen weniger begüterten Leben unterscheidet. Der Versuch eines Lebens ist permanent anwesend und keiner ist vor Fehlern gefeit. Man sieht die Reichen stolpern und martern. In dieser Welt eingelassen verändert man unwillig automatisch seine Sichtweise, auf einmal erkennt man, dass das Leben eine Sache mehr bieten kann. Man kann Zufriedenheit erfahren. Von wem, wird man sich im gleichen Atemzug fragen. Von Kindern, denn sie haben die Kraft mit jedem Lächeln eine Wärme auszustrahlen, die es vermag, den kältesten Wintertag in einen sonnendurchflutenden Raum zu verwandeln. Kinder geben einen Kraft und Stärke, die unerwartet kommt und deswegen umso reicher in den Gefühlen erlebt werden kann.

Der Tag vergeht, die Monate verstreichen und man gewöhnt sich an die Alltäglichkeit des Lebens in einer nun mehr bekannten Welt, die immer mehr zu einer eigenen Normalität wird. Man fragt sich wie es den Menschen geht, die man auf der anderen Seite des Ozeans gelassen hat. In den Mails erahnt man, dass sich außer dem Tagesgeschehen nicht viel ändert und sich auch nicht viel verändern wird. Gleichzeitig hat man Angst davor die eigene Veränderung, sei sie gut oder schlecht, anzuerkennen, denn man hat Angst weder zu der einen noch zu der anderen Gesellschaft zu gehören. Muss man einer Gesellschaft angehören? Dennoch ist der Wandel stark zu spüren, man beginnt sich zu fragen, ob man in der alten Welt immer noch den gleichen Platz bekleiden wird. Sicherlich nicht, aber welchen soll man dann einnehmen? Die Erfahrungen werden nicht nur durch die neue Welt determiniert, sondern auch durch den Wiedereintritt in die alte Welt. Alles, was vorher war, ist schwer aufrechtzuerhalten und wird eben nicht mehr so sein wie es vorher war.

Zurück, dann immer wieder die gleiche Frage: Wie war dein Jahr? Und alles, was man darauf antworten kann schwenkt vom Grausamsten zum Wunderbarsten. Doch die eigentliche Frage, die bleibt, wie wird das Jahr in dem man sich jetzt befindet?

Leave a Reply